Kakteen_Huete

Nun liegt fast genau ein Jahr der Selbstständigkeit hinter mir und somit ist es Zeit mal zurück zu gucken… und nach vorne.
In dem Jahr meiner freiberuflichen Tätigkeit ist so einiges passiert. Insgesamt kann ich sagen, dass ich nichts davon missen möchte. So ganz selber für alle Prozesse verantwortlich zu sein, hat auch was. Das fängt bei Email und Kalender an, geht über Vertriebs- und Marketingkonzepte und endet bei Vorlagen für Rechnungen und Angebote. Ich finde, dass ich das alle super gut hinbekommen habe. Daran hatte meine Tätigkeit als Geschäftsführer bei oose einen großen Anteil, weil ich dort zum ersten Mal so richtig unternehmerisch tätig und in alle relevanten Bereiche reinwachsen und dort wirksam werden durfte.
In meiner Selbstständigkeit war das persönliche Coaching (und hier am liebsten mit wingwave) meine größte Leidenschaft und da komme ich auch gleich zu einem Thema, welches nicht so gut gelaufen ist. Das Geschäftsmodell des Einzelcoachings, also viele einzelne und kurze Termine mit vielen Coachees, ist ein sehr schwieriges. Oder anders gesagt: Ich habe es nicht geschafft für genug “Coachee-Nachschub” zu sorgen. Und noch eine Erkenntnis: Neue Coachees kommen fast ausschließlich über Weiterempfehlungen von bereits existierenden und die Aufnahme in Coaching-Pools von großen Unternehmen ist eine sehr zeitintensive Angelegenheit.
Da war es gut, dass meine Kompetenzen zusätzlich sowohl Führungskräfte-Trainings, Workshop-Moderationen und Veränderungsbegleitungen zugelassen haben. Hier hatte ich tolle Aufträge, die mir allesamt, und tatsächlich ohne Ausnahme, viel Spaß gemacht haben.
Doch eine Sache fehlte mir: Der Kontakt zu Kollegen und damit der tägliche Umgang miteinander. So toll es anfänglich war, alleine und ungestört und völlig frei in der Zeiteinteilung zu arbeiten, so nervig und einsam und manchmal sogar schwierig mit der nötigen Selbstdisziplin wurde es mit der Zeit. Und so beschloss ich vor ein paar Wochen, mir eine (festangestellte) Tätigkeit zu suchen, die mir beides ermöglicht: Fortführung meiner Coachings und Einsetzen meiner Kernkompetenzen in der Software-Entwicklung.
Ich bin sehr glücklich hier fündig geworden zu sein: Seit gestern (2.9.13) habe ich als “Head of Engineering” bei der tolingo GmbH angefangen. Diese Tätigkeit birgt viele spannende Herausforderungen in einem sehr flexiblen Arbeitsumfeld mit netten Kollegen. Meine erste Aufgabe wird es sein, die Entwicklung so auszubauen, dass wir möglichst viele unserer tollen Ideen umsetzen werden können.
In Zukunft gibt es mich also mit 2 Hüten: Persönlicher Coach und tolingo Head of Engineering!
Wer Interesse an einem Coaching hat, dass wirklich etwas bewegt: coaching@bjoernschneider.de
…und wer sich für die Arbeit bei tolingo interessiert: bjoern.schneider@tolingo.com
Ich bin sehr gespannt, wie die beiden Tätigkeiten sich ergänzen und freue mich auf viele neue Kollegen. Der erste Tag hat auf jeden Fall schon mal Lust auf mehr gemacht!

Foto: siepmannH, “Kakteen”, Quelle: www.pixelio.de

 
 

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