Vom richtigen Wünschen

11. März 2013

Mann springt
Manche glauben, dass man seine Wünsche einfach ans Universum schicken muss und dann erfüllen sie sich auch. Ansonsten hat man eben nicht genug und nicht richtig gewünscht. Um es gleich vorweg zu nehmen, daran glaube ich nicht! Aber etwas dran ist schon. Ich habe nun in mehreren Büchern und Artikeln dazu gelesen und möchte hier meine Erkenntnisse, bzw. meine Überzeugung beschreiben:

Wünschen funktioniert, es kann eine aktive Lebensgestaltung durchaus unterstützen und geht so:

  1. Visualisieren
    Stellen Sie sich vor, wie es ist, Ihren Wunsch erfüllt zu haben. Welche Bilder sehen Sie, was hören, schmecken, riechen Sie? Und das Allerwichtigste: Wie fühlen Sie sich, wenn Ihr Wunsch erfüllt ist? Das mit dem Fühlen ist deshalb der wichtigste Punkt, weil es den inneren Ort ändert, aus dem Sie handeln. Dies bemerken auch andere Menschen bewusst oder unbewusst und das wiederum hilft Ihrem Wunsch!
    Noch ein Wort zum Wunschinhalt: Der sollte innerhalb Ihrer Möglichkeiten liegen. Beispiel: Ohne sich je mit Politik beschäftigt zu haben, Bundeskanzler sein zu wollen, ist nicht unmöglich, mag aber im 3. Schritt einiges an Geduld erfordern ;-)
  2. Loslassen
    Der Wunsch wäre ja nicht Ihr Wunsch, wenn er nicht wichtig für Sie wäre. Deshalb ist dieser Schritt schwer umzusetzen. Jetzt geht es nämlich darum, die Erfüllung des Wunsches wieder los zu lassen. Erfolgreiches Loslassen bemerken Sie daran, dass es Ihnen egal ist, ob Ihr Wunsch eintritt oder nicht. Gelassenheit ist das Stichwort. Er kann eintreten, aber wenn er es nicht tut, dann ist das okay für Sie. Schwierig, denn es setzt Ihre Überzeugung voraus, dass Sie auch mit allen anderen Möglichkeiten, bekannt oder unbekannt, gut klar kommen werden.
  3. Geduld
    Geduldig sein bedeutet, alles so anzunehmen und zu schätzen, wie es gerade ist. Damit ist Geduld eine Aktivität und hat nichts mit Warten zu tun. Ungeduld ist eine Form der Selbstablenkung vom Augenblick. Also, wahrnehmen, was um einen herum und mit einem passiert und sich sagen: “So muss es sein, so ist es gut!”
  4. Glauben
    Dieser Schritt dient zur Unterstützung. Sagen Sie zu sich und zu guten Freunden: “Ich bin…” oder “Ich wähle…” oder “Ich verdiene…” oder “Ich bekomme…”. Manche nennen es Affirmation, andere Mantra und manche nennen es Beten. Ich denke, dass ist alles das Gleiche und dient letztendlich dazu, sich selbst die Erlaubnis zu geben, dass der Wunsch tatsächlich wahr werden darf.

Dann mal gutes Wünschen!
…Moment: Sie sind schon wunschlos glücklich? Herzlichen Glückwunsch! Wahrscheinlich machen Sie genau diese Schritte, insbesondere 3., ganz automatisch.

Foto: Derek J, Image ID: 325650, Quelle: www.sxc.hu

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