Ich, laufend, MOPO-Staffellauf, Stadtpark, HamburgWas bisher geschah, gibt’s hier
Nun ist wieder einiges passiert.
Und wieder im Kopf: Auf einem wingwave-Übungstreffen vor ein paar Wochen, habe ich mein Leiden beim Laufen zum Thema gemacht und siehe da, mein ehemaliger Sportlehrer und die unschöne Situation in der Grundschule von 5 Mitschülern in den Bauch geboxt worden zu sein kamen hervor. Und dank wingwave auch gleich wieder vertrieben. Ich mag es nicht glauben, aber seitdem laufe ich wesentlich entspannter. Ich möchte noch nicht von Genießen oder Leichtigkeit reden und schneller bin ich auch nicht geworden, aber irgendwie ist es viel ruhiger in meinem Kopf beim Laufen (“Arousal” ist niedriger). Wirklich bemerkenswert und für mich wieder ein super Beispiel wie Biografie-Stress die Leistungsfähigkeit ganz unmittelbar beeinflusst.
Und wieder ein paar Monate weiter habe ich mir den Kommentar eines Lesers meines ersten Teils nun endlich zu Herzen genommen und mir ein Pulsgurt zugelegt. Meine Ausstattung besteht nun aus einem Sony Xperia Mini, Runtastic Bluetooth Brustgurt und der RuntasticPro-App für Android. Tja und was soll ich sagen, ab jetzt schließe ich jeden Lauf mit einem Lächeln im Gesicht ab. Mein Handy warnt mich, wenn ich in den vermeintlichen anaeroben Bereich vorlaufen will, ich drossel meine Geschwindigkeit und den Antreiber in meinem Kopf und ist alles gut. Hätte ich echt nicht gedacht, dass das so viel ausmacht. Seitdem auch kein Sodbrennen mehr. Toll! Einfach laufen, ohne Leiden und ohne Gedanken, was das nun alles mit dem Leben im Allgemeinen zu tun haben könnte. So läuft’s! :-)

4 Comments for this entry

  • Sandra sagt:

    Das klingt sehr befreiend. So könnte ich demzufolge eine Leidenschaft in mir wieder erwecken, wenn ich den damit verbundenen Biografie-Stress, der diese Leidenschaft blockiert (in der Analyse war ich schon immer gut ;-) ), bearbeite?

    • Björn sagt:

      Die Analyse finde ich auch gut :-) Ja, gerade wenn du da mal eine Leidenschaft hattest, ist die Chance relativ gut, sie wieder zu erwecken oder zumindest das Thema abzuschließen.

      • Sandra sagt:

        Also ich weiß, dass sie noch da ist und ich möchte sie wieder fühlen oder -vielleicht besser- zulassen können. Es gab bereits einen Schlüsselmoment, der mich von den Füßen gerissen und überwältigt hat. Leider bin ich da nicht wieder herangekommen und ich weiß, dass das der Türöffner zu meiner beruflichen Zukunft ist. Damit ist uns beiden jetzt auch klar, was ich zu tun habe oder? ;-)

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