Notizen aus dem YouTube-Video von Robert Betz:

  • Partner erwarten zu viel vom anderen: (ökonomische/emotionale) Sicherheit, erfüllt Sexualität, guter Zuhörer uvm.
  • Dabei lieben, mögen, wertschätzen sich beide Partner oft selber nicht.
  • Wie soll jemand einen anderen lieben können, wenn er/sie sich selber nicht liebt?
  • Wer sich selbst nicht liebt, der kann nicht erwarten, dass ein anderer Mensch ihn auf Dauer liebt, respektiert und würdigt.
  • Typische Irrtümer, die zu „Ent­-täuschungen“ führen:
    • „Ich brauche einen Partner!“
      Der eine geht aus dem Bewusstsein des Mangels auf den anderen zu und hofft, der andere möge den Mangel in ihm/ihr abstellen, ihn/sie glücklich machen. Das geht immer in die Hose, denn der der jemanden braucht, wird ihn auch immer missbrauchen, weil er versucht seine Bedürfnisse über den anderen zu befriedigen. Das ist eine Notgemeinschaft, eine Gemeinschaft zweier Bettler, die dem anderen in die Tasche greifen und feststellen „och, du hast ja auch nichts!“
    • „Der andere soll mich glücklich machen!“
      Das ist eine zu hohe Erwartung an den Partner, denn: Der einzige, der dich glücklich machen kann, bist du! Daher ist die Aufforderung an jeden Partner: Ich sorge erst mal aller bestens für mich selbst!
    • „Je mehr Nähe und Gemeinsamkeit gelebt wird, desto größer wird die Leidenschaft sein!“
      Das geht nur in der hormongestörten Phase der Verliebtheit gut. Das Resultat von zu viel Nähe: Beide verlieren das Bewusstsein für sich selbst und verlieren sich. In einer Partnerschaft müssen immer drei Wege beschritten werden: Er geht seinen ganz eigenen, sie geht ihren ganz eigenen und als Paar gehen sie einen gemeinsamen Weg. Nur dann können sich zwei Menschen immer wieder aufs Neue und auf Augenhöhe begegnen.  Eine Beziehung, die beide Menschen glücklich machen soll, braucht also einen gesunden Abstand, bei dem jeder weiß, wer er ist und was ihn glücklich macht. Jeder mach seine Erfahrung auf seine männliche oder weibliche Art und dann begegnen sich beide, tauschen sich aus, um anschließend wieder auseinander zu gehen usw. Die beiden begegnen sich immer wieder als neue Menschen, dieser Abstand hält eine Beziehung frisch und lebendig.
    • „Eine ideale Beziehung hält ein Leben lang!“
      Die Erfahrung zeigt etwas anderes und jede Beziehung hat ihren ganz eigenen Wert und will gewürdigt werden. Aufgabe: Ex-Beziehungen würdigen und wertschätzen, um so Frieden in sich zu schaffen.

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