Das Robbins Power Prinzip
Buch gelesen
Das Robbins Power Prinzip: Wie Sie Ihre wahren inneren Kräfte sofort einsetzen
Anthony Robbins
Uff, was für ein Klopper. 550 Seiten “Extrem-NLPing”. Videos vom Autor mag ich aufgrund seiner Art nicht schauen. Ich vertraue diesem Mann einfach nicht, wenn ich ihn sehe und sprechen höre. Aber das ist ja was persönliches und wenn ich sein Werk lese, kommt diese Abneigung nicht zu stark zum Vorschein. Zum Inhalt: Es geht um Konditionierung, besser gesagt darum, dass wir uns Um-Konditionieren können, um unsere Ziele zu erreichen. Mit Interesse habe ich seine Ausführungen gelesen, obwohl mich dabei die ganze Zeit ein komisches Gefühl á la “DAS soll’s jetzt sein?” beschlichen hat. Mein Fazit ist: Viele gute Hilfsmittel und Gedanken um sein eigenes Denken besser zu verstehen, aber für wirklich tiefgreifende Veränderungen halte ich das alles für viel zu aufwendig, zu gefühlskalt und kopfgesteuert. Na ja und das passt dann auch wieder zu meinem Eindruck des Autors… Und so bin ich dann auch in der Bewertung hin- und hergerissen: (3)

Notizen habe ich mir viele gemacht, weil ich denke, einiges dort und hier noch mal verwenden zu können:

Warum?

  • Dauerhafte, nachhaltige Veränderungen erreichen durch:
    • Stellen Sie höhere Ansprüche an sich selbst.
    • Werfen Sie Ihre einengenden Glaubensmuster über Bord.
    • Ändern Sie Ihre Strategie.
  • Dazu ist nötig, die Beherrschung zu erlangen über die
    • eigenen Gefühle
    • physische Befindlichkeit
    • zwischenmenschlichen Beziehungen
    • finanzielle Situation
    • Zeit

Entscheidungen

  • Entscheidungen treffen bedeuet Schicksal gestalten, Entschlossenheit notwendig.
  • Entscheidungen treffen heißt ein bestimmtes Ergebnis anzuvisieren und sich dem Zugang zu jeder anderen Möglichkeit zu versperren.
  • Bessere Entscheidungen trifft man, wenn man häufiger Entscheidungen trifft.
  • Drei Entscheidungen:
    • Worauf konzentriere ich mich (=Ergebnis)?
    • Welche Bedeutung messe ich den Dingen bei?
    • Welche Schritte muss ich unternehmen, um das Ergebnis zu erreichen?

Die Kraft

  • Verbinde das Ergebnis mit Freude und alle anderen Möglichkeiten mit Schmerz (Beispiel: Rauchen).
  • Der Mensch hat das Bedürfnis Schmerz zu vermeiden und Freude zu haben.
  • Bei jeder Sache ist immer Schmerz und Freude möglich.
  • Die Antriebskraft ist nicht der Schmerz, sondern die Angst davor.
  • Die Antriebskraft ist nicht die Freude, sondern die Aussicht darauf.

Glaubenssysteme

  • Nicht die Ereignisse in unserem Leben prägen unsere Persönlichkeit, sondern unsere Überzeugungen & Interpretationen dieser Ereignisse (= welche Bedeutung wir ihnen beimessen).
  • Glaubensprinzipien = Triebkraft für schöpferische oder zerstörerische Impulse.
  • Referenzerlebnisse zu Glaubenssätzen führen zu einem Gefühl der Gewissheit und Sicherheit.
  • Man kann sich Referenzerlebnisse zu gewünschten Glaubenssätzen wiederholt vorstellen, dann werden sie zur eigenen Realität werden.
  • Erfolgreiche Menschen
    • sehen mißliche Situationen nicht als permanent an
    • begrenzen das Problem auf einen engen Wirkungsradius und nicht auf alles und nicht auf sich als Ganzes
  • Unser Verstand sucht nach Referenzerlebnissen, um unsere Glaubenssätze zu beweisen
  • Meinung (wackelig) -> Glaubenssatz (viele Referenzerlebnisse) -> Überzeugung (feste Referenzerlebnisse)
  • Veränderungen gehen schnell, nur aufgrund Glaubensmuster und der Verbindung mit Schmerz dauert es lange
  • langfristige Veränderung = Um-Konditionierung, Bedarf ständiger Pflege (vgl. Klavier stimmen) = immer neue Referenzerlebnisse sammeln -> neue Glaubenssätze nachhaltig verankern
  • Jedesmal, wenn wir viel Schmerz oder Freude empfinden sucht unser Gehirn nach Ursachen, um künfigt bessere Entscheidungen treffen zu können.
  • Mit jeder Wiederholung stärken wir die neurale Schaltverbindung und alte(rnative) gehen zurück = Referenzerlebnisse

NAC-Schritte

(NAC = Neuroassoziativen Konditionierung))

  • (1) Was wollen Sie wirklich erreichen? Was hält sie davon ab?
  • Es erscheint etwas schmerlicher zu ändern, als es so zu belassen
  • (2) Schmerz verknüpfen mit dem Gedanken am bisherigen festzuhalten und massive Vorteile/Freude mit sofortiger Änderung.
  • “Normal” ist: Auf negative Emotionen fokussieren, immer mehr davon bekommen, irgendwann wird Schmerz groß genug, dann geht Veränderung sofort
  • (3) Unterbrechen Sie das eingehende Muster
  • “Normal” ist: Immer wieder die gleichen Dinge tun und unterschiedliche Ergebnisse erwarten (=Mehr vom Gleichen)
  • Aufhören,Befriedigung über Umwege (Inneres Kind: Abwehr) zu erlangen
  • Was anderes tun, kann völlig verrückt sein ODER soviel von “Umweg-Befriedigung” tun, dass es weh tut.
  • Problematische Situation vor- und zurücklaufen lassen, Geschwindigkeit verändern, lustig verändern
  • sich Entzug verordnen
  • (4) Kraftvolle Alternative entwickeln.
  • “Normal” ist: Unterbrechen gelingt, aber dann Leere, weil kein neues Verhalten da.
  • Modellieren (Verhatlen geeigneter, anderer Menschen beobachten und nachmachen)
  • Ersatzverhalten suchen (s.u.)
    besser als inneren Druck aufbauen (sich selber belohnen/bestrafen)
    besser als externen Druck aufbauen (andere mit Beoabchtung des eigenen Verhaltens beauftragen)
  • (5) Konditionieren des neuen Musters bis es dauerhaft wird.
  • ständige Wiederholung von Kraft spendenden Alternativen mit hoher emotionaler Intensität
  • Verstärkung (unmittelbare, positive Reaktion / immer die gleiche funktioniert nicht -> zeitlich und mengenmäßig varieren)
    besser alsBelohnung (später)
  • (6) Ausprobieren!
  • Körper & und Gefühle hängen zusammen, beeinflussen sich gegenseitig
    (z.B. Lachen vor Spiegel, wenn man schlecht drauf ist -> Gefühlsänderung)
  • Genauso wie wir uns negative Emotionen aus Vergangenheit und Zukunft machen können, können wir es auch mit positiven
  • Konzentriere dich auf dein Ziel, nicht auf deine Ängste
  • Submodalitäten erhöhen Gefühlsintensität
  • Anstelle von Abwehrmechanismen, Dinge tun, die positive Gefühle auslösen und der Zielerreichung dienen
  • Liste von Tätigkeiten erstellen, um von schmerzlichen Gefühlen zu angenehmen zu gelangen, um sich auf Anhieb gut zu fühlen

Unsere Fragen

  • Unsere Fragen, die wir uns stellen und die wir unterlassen zu stellen, beeinflussen unsere Gedanken und unser Schicksal
  • Blickwinkel (und damit Gefühle) ändern durch neue, einfache, kraftvolle, zweck- und zieldienliche, konstruktive Fragen
  • Fragen bringen Ressourcen zum Vorschein
  • Es gibt einen Punkt, an dem man aufhören muss, Fragen zu stellen und ins Handeln kommen muss.
Aktivierende Fragen am Morgen

Suchen Sie zwei oder drei Antworten auf jede Frage und assoziieren Sie sich vollkommen damit.
Wenn es Ihnen schwerfällt eine Antwort zu finden, fügen Sie “könnte” hinzu.

  • Worüber bin ich in diesem Augenblick meines Lebens glücklich? Was genau macht mich daran glücklich? Welches Gefühl löst der Gedanke in mir aus?
  • Was finde ich in diesem Augenblick meines Lebens aufregend? Was genau erregt mich daran? Welches Gefühl löst der Gedanke in mir aus?

  • Worauf bin ich in diesem Augenblick meines Lebens stolz? Was genau läßt mich stolz sein? Welches Gefühl löst der Gedanke in mir aus?
  • Wofür bin ihc diesem Augenblick meines Lebens dankbar? Was genau läßt mich dankbar sein? Welches Gefühl löst der Gedanke in mir aus?
  • Was genieße ich in diesem Augenblick meines Lebens am meisten? Was genau genieße ich daran? Welches Gefühl löst der Gedanke in mir aus?
  • Wofür engagiere ich mich in diesem Augenblick meines Lebens? Was genau weckt dabei meine Einsatzbereitschaft? Welches Gefühl löst der Gedanke in mir aus?
  • Wen liebe ich? Was genau weckt Liebe in mir? Welches Gefühl löst der Gedanke in mir aus?
Aktivierende Fragen am Abend

Alle Fragen vom Morgen nochmal stellen und zusätzlich:

  • Welche Beitrag habe ich heute geleistet? Auf welche Weise war ich heute konkret der Gebende?
  • Was genau habe ich heute dazugelernt?
  • Wie hat der heutige Tag meine Lebensqualität konkret erhöht, oder wie kann ich diesen Tag nutzen und als Investition in meine Zukunft betrachten?

Unsere Worte

  • Die Worte, die wir für gewöhnlich wählen, wirken sich auch auf unsere innere Kommunikation aus – und folglich auuf auf unsere Erfahrungen
  • Werte, die starke negative Emotionen besetzen, durch andere ersetzen im eigenen Sprachgebrauch und dadurch negative Emotionen umwandeln
  • Auf alle Worte achten: Für Partner, für mich, für Abteilung, für Firma usw.
  • z.B. “Depression” -> “bisschen geknickt” oder “Lampenfieber” -> “ungeduldiges Warten, auf die Bühne wollen”

Unsere Metaphern

  • Metaphern zum Erklären von komplexen Sachverhalten
  • Man kann Metaphern ändern -> Gefühle ändern sich
    (z.B. Pistole am Kopf -> Welche Farbe hat Wasserpistole?)
  • Jeder Mensch hat globale Metaphern: z.B. das Leben ist ein langer, steiniger Weg voller Enthaltsamkeit und Arbeit -> verändern -> jeder Tag ist ein Geschenk
  • Wählen sie zieldienliche Metaphern!
  • (Schöne Definition für Coachtätigkeiten: S.255)
  • Welche Metapher hast du, ob im Leben insgesamt, mit bestimmten Personen, mit bestimmten Problemen, zu bestimmten Zeiten?
  • Nicht hilfreiche Metaphern ändern! Es geht stets darum, die andere Seite der gleichen Energie zu finden.

Unsere Emotionen

  • “die überwiegende Mehrheit der Menschen führt ein Leben stiller Verzweiflung” … um den Schmerz zu vermeiden.
  • 4 grundlegende Möglichkeiten mit Emotionen umzugehen:
    • Gefühle vermeiden:
      Situationen meiden, in denen man negative Gefühle vermutet. Das führt dann schließlich erst recht zu negativen Emotionen, denn letztlich kann man ihnen nicht entgehen.
      (z.B. Jemand ansprechen – Angst vor Zurückweisung – Einsamkeit)
      Besser: verborgenen, positiven Sinn der nagtiven Emotionen auf die Spur kommen.
    • Gefühle leugnen:
      von eigenen Empfindungen dissoziieren: “so schlimm ist das nun auch wieder nicht”. Das führtdazu, dass die unterdrückten Emotionen stärker werden.
      Besser: Gefühle verstehen und nutzen (s.o.)
    • Wettbewerb der Gefühle:
      Aufhören schmerzliche Gefühle zu bekämpfen, sich ihnen hingeben oder sie aufbauschen,mit Gleichgesinnten negative Emotionen vergleichen “Wem geht’s schlechter?”, dadurch Abheben aus der Masse und gleichzeitig: selbsterfüllende Prophezeihung
    • Aus Gefühlen lernen und sie nutzen:
      Gefühle sind Handlungsbedarfssignale, Freund/Hilfe/Mentor/Coach, kein Ersatz für Logik und nicht von anderen abhängig. Sie zeigen an, dass bisheriger Problemlösungsansatz nicht funktioniert (eigene Wahrnehmung, eigene Verfahren, eigenes Agieren/Verhalten, wie anderen eigene Bedürfnisse mitteilen, eigener Kommunikationsstil, eigene Erwartungen/Wünsche. Entscheiden Sie sich augenblicklich etwas neues zu tun (nicht mehr vom Gleichen!)
  • 6 Schritte, um Gefühle zu meistern:
    1. Ergründen Sie Ihre wahren Gefühle!
    2. Gefühle akzeptieren und würdigen! Wissen, dass die Gefühle helfen wollen!
    3. Botschaft verstehen! Neugierug sein!
    4. Selbstvertrauen aus ähnlichen und schon gemeisterten Situationen ziehen
    5. Bewältigung nicht nur heute, sondern auch in der Zukunft sicherstellen!
    6. Innere Spannung erzeugen und Initiative ergreifen
  • 10 Handlungsbedarfssignale:
    • Unbehagen:
      Langweilig, Ungeduld, Nervosität,Kummer, Verlegenheit. ZuTun: Unangenehme Folgen mit Schmerzen verbinden. Was will ich wirklich? Aktion, Ziel mit Freude verbinden.
    • Angst:
      wird gerne verleugnet oder man suhlt sich drin. ZuTun: Gewissenhaft Vorbereiten und dann Aktion mit Vertrauen in eigenen Fähigkeiten.
    • Gekränktsein:
      Ent-täuscht sein. ZuTun: Sich fragen, ob wirklich Verlust erlitten? Weiß der andere, was ich fühle? Sich dem anderen mitteilen.
    • Wut:
      Jemand hat gegen eine meiner Regeln/Glaubensätze verstoßen. ZuTun: Wie kann ich den Stellenwert meiner Prinzipien dem anderen deutlich machen und was wünsche ich mir von ihm?
    • Frustration:
      Unser Gehirn glaubt, dass sie bessere Ergebnisse erzielen können, als wir es derzeit tun. ZuTun: Positiv und aktivierend und anspornend deuten! Neue, andere Möglichkeiten suchen! Modellieren! Ziele mit Freude assoziieren!
    • Desillusionierung/Enttäuschung:
      Gewissheit, dass ein erwartetes Ziel nie in Erfüllung gehen wird. ZuTun: Ziel ändern! Evt. realistischer! Mehr Geduld! Positive Erwartungshaltung für Zukunft!
    • Schuldgefühle:
      Ich habe gegen einer meiner eigenen höchsten Maßstäbe verstoßen. ZuTun: Gegen welche Norm verstoßen? Eigene Ziele höher setzen! Verhalten ändern, sodass das nicht wieder passiert!
    • Minderwertigkeitsgefühle:
      Sie brauchen mehr Informationen, Erkenntnisse, Strategien, Hilfsmittel oder Selbstvertrauen, um die anfallende Aufgabe zu erfüllen. Steigerung ist die erworbene Hilfslosigkeit: Man glaubt an die eigene Unfähigkeit -> selbsterfüllende Prophezeihung! ZuTun: Habe ich tatsächlich eine Schwachstelle, oder muss ich meine Perspektive ändern? Ermtutigt fühlen sich zu verbessern, aber nicht perfekt sein zu müssen! Modellieren!
    • Überforderung/Ohnmacht:
      Kummer stellt sich ein, wenn man keinen positiven Sinn mehr in schlimmen Erfahrungen entdecken kann. ZuTun: Was ist wirklich am wichtigsten in ihrem Leben? Darauf konzentrieren! Aufgaben und Prioritäten notieren! Aufmerksamkeit auf die Punkte in ihrem Einflussbereich legen! Umfeld beeinflussen können ist die Basis von Selbstvertrauen!
    • Einsamkeit:
      Isolation oder Distanz zu anderen. ZuTun: Den Kontakt zu anderen intensivieren (!=sexuelle, intime Beziehung!)! Wie sollen Ihre sozialen Beziehungen aussehen?
  • 10 kraftgebende Emotionen (am besten täglich fühlen):
    • Liebe und menschliche Wärme: Jede Kommunikation ist entweder eine liebevolle Reaktion oder ein Hilferuf. Beidem liebevoll begegnen!
    • Achtung und Dankbarkeit: Das Leben dankbar annehmen.
    • Neugierde: Staunen, wißbegierig sein!
    • Faszination und Leidenschaft: ungezügelte Kraft, die unser Leben beflügelt. Beschließen, sie zu empfinden (Worte, Bilder, Körper…)
    • Entschlossenheit und Beharrlichkeit: Es gibt immer einen Ausweg, beharrlich und schlossen danach suchen!
    • Flexibilität: Flexibel auf Dinge reagieren (z.B. eigene Prinzipien ändern) bei Sachen, die ich nicht ändern kann.
    • Selbstvertrauen: Entsteht durch erfolgreiches Tun! Erfolg wurzelt auf festgefügten Glaubenssätzen, für die der Betreffende (anfänglich) keine Referenzerlebnisse hat.
    • Fröhlichkeit: Verringerung der Handlungsbedarfssignale, Zuversicht jede Herausforderung zu meistern, färbt auch auf andere ab!
    • Vitalität: Körper pfleglich behandeln, bewegen! Ausruhen! Benötigt, um mit allen anderen Emotionen klar zu kommen!
    • Gemeinsam: Leben heißt geben!
  • Handlungsbedarfssignale -> zu innerer Kraft kommen:
    Unbehagen Liebe und menschliche Wärme
    Angst Achtung und Dankbarkeit
    Gekränktsein Neugierde
    Wut Faszination und Leidenschaft
    Frustration Entschlossenheit und Beharrlichkeit
    Desillusionierung und Enttäuschung Flexibilität
    Schuldgefühle Selbstvertrauen
    Minderwertigkeitsgefühle Fröhlichkeit
    Überforderung und Ohnmacht Vitalität
    Einsamkeit Gemeinsinn

Unwiderstehliche Zukunftsvision

  • Hohe Ziele -> hohe Motivation ! (faul = zu lasche Ziele)
  • Die augenblicklichen Lebensumstände spiegeln nicht ihr Potential wider, sondernnur die Ziele, auf die sie sich konzentrieren..
  • Das richtige Ziel versetzt sie in Aufregung, wenn sie daran denken es erreicht zu haben und es scheint gleichzeitig unerreichbar..
  • Ziele verwandeln etwas unsichtbares in etwas sichtbares
  • Um ein Ziel zu erreichen, muss man es sich vorher vorstellen können.
  • Wir hören auf, uns Ziele zu setzen aus Angst vor dem Schmerz der Enttäuschung..
  • Unzufriedenheit, innere Spannung, die durch zeitweises Unbehagen entstehen, unverzüglich in positive, neue Aktionen umsetzen..
  • Das Nichterreichen eines Zieles kann zur Folge haben, dass sie ihren wahren Zielen näher kommen.
  • Es zählt nicht allein die Verwirklichung des Ziels, sondern auch die Lebensqualität, die auf dem Weg entsteht.
  • Manchmal müssen wir darauf vertrauen, dass unsere Enttäuschungen in Wirklichkeit verborgene Chancen sein können.
  • Beharrlichkeit beim Verfolgen unserer Ziele ist notwendig, um nicht kurz vorher aufzugeben..
  • Filtersystem im Gehirn so nutzen (selektive Wahrnehmung, retikuläres Aktivirungssystem), dass es nur auf zieldienliche Wahrnehmungen fokussiert. Vgl. Bsp.: nach Autokauf scheinen sehr viele gleiche Autos unterwegs zu sein.
  • Ein Mann muss Ziele haben für das er lebt/stirbt/steht/geht/siegt/verliert sonst spürt/sieht/fühlt in niemand! Alles andere kommt danach!
  • Ziele aufschreiben und umsetzen
    • für folgende Kategorien: Persönlichkeitsentwicklung, beruflich/geschäftlich/wirtschaftlich, Luxus/Freizeit, Sozial förderlich
    • Jahresanzahl bis zur Erfüllung dahinter
    • Ein 1-Jahres-Ziel pro Kategorie auswählen
    • Liste jeden Tag ansehen, 2x pro Tag das Erlebnis die wichtigsten Ziele erreicht zu haben vorwegnehmen -> retikuläres Aktivierungssystem sensibilisieren
    • Kurzen Absatz schreiben über alle notwendigen Charaktereigenschaften, Fähigkeiten, Fertigkeiten, Einstellungen, Prinzipien um sämtliche Ziele zu erreichen
    • 1x pro Tag das Gefühl haben, allen 4 wichtigsten Zielen näher gekommen zu sein
    • Alle 6 Monate Ziele überprüfen
    • Kurz vor Erreichen von Zielen höhere setzen
    • Über die Jahre kann eine Verschiebung der Ziele zu “sozial förderlicheren” geschehen
  • George Burns: “Man braucht etwas, dass einen morgens aus dem Bett treibt…”

10-Tages-Programm

  • Nicht von den Problemen des Augenblicks versklaven lassen, sondern innere Verpflichtung sich auf Lösungen zu konzentireiren und den Prozess zu genießen.
  • Probleme mit Freude und Spaß ausrotten, sie werden nachwachsen und das ist gut so, denn sie halten uns fit, flexibel und beweglich.
  • Probleme und Sorge haben/sehen…
    • IST: unproduktive emotionale Verfassung
    • SOLL: Motivieren etwas zu unternehmen
  • Das Ziel ist es nicht Probleme zu ignorieren, sondern sich auf deren Lösungen und augenblickliche Umsetzung konzentrieren. Vom Grübeln über Problemen zum Lösungen suchen.
  • Probleme -> Heruasforderung -> Chance
  • Einflußbereich: Außen ändern, Interessenbereich: Eigene Einstellung ändern
  • Hindernisse:
    • Trägkeit: Klarheit, was zu tun ist. Aufraffen!
    • Angst: Sicherheit fehlt. Mittelmäßige Gegenwart scheint angenehmer als das Wagnis, mehr aus sich zu machen.
    • Gewohnheit: Feststecken in Routine
  • Spielregeln:
    1. Weigern Sie sich irgendwelchen unproduktiven Gedanken oder Gefühlen hinzugeben. Verzichten Sie auf lähmende Fragen, Worte, Metaphern.
    2. Wenn Sie doch mal in die Falle tappen: Problemlösungsfragen, á la “Was ist das Positive daran?” Abendliche und morgendliche Fragen, s.o.
    3. Nicht auf Probleme, sondern nur auf Lösungen konzentrieren.
    4. Nicht mit Selbstvorwürfen quälen, wenn’s mal nicht gelingt. Wenn es länger nicht gelingt, wieder von vorne mit den 10 Tagen anfangen.

Selbstbestimmung

  • Ihr internes Steuersystem bewertet jederzeit. Ergebnis: Ihre Empfindung und Ihre Handlung.
  • Den Kern eines Menschen machen nicht seine Verhaltensweisen aus
  • Wohlstand, Erfolg ist Ergebnis eines gesunden Urteilsvermögens (bzgl. bestimmter Situationen und der erforderlichen Maßnahmen)
  • Verändern können wir Gefühle oder Verhalten
  • 5 Interventionsbereiche
    1. Mentaler und emotionaler Zustand im Jetzt&Hier
    2. Fragen, die wir uns stellen
    3. Zustand des Schmerzes (Aversionswerte) und der Freude (Appetenzwerte)
    4. Glaubenssätze
    5. Referenzerlebnisse

Werte

  • jede Entscheidung bedeutet sich Klarheit über die eigenen Wertvorstellungen zu machen und das bestimmt das Verhalten
  • bedeutsame emotionale Ereignisse können zu Veränderungen in den Werten führen
  • die meisten wissen nur, was sie haben wollen, aber nicht, wer sie sein wollen
  • Wertvorstellungen sind der Kompaß in Richtung des Lebenszieles
  • alles, was man für wichtig hält und es wertschätzt, kann als Wert gelten
  • Zwei Arten von Werten: Endziele & Mittel zum Zweck/Zwischenziele/Weg
  • Appetenzwerte: Positive, emotionale Zustände, die wir am meisten schätzen und ständig erleben wollen
  • Übung: Sortieren Sie (und passen Sie die Liste ggf. an): Liebe – Erfolg – Freiheit – Nähe – Sicherheit – Abenteuer – Macht – Leidenschaft – Behaglichkeit – Gesundheit
  • Aufgeben und Loslassen:
    • JA, wenn es Werten widerspricht.
    • NEIN, wenn es zu anstrengend oder unbequem ist. Dann: Beharrlichkeit, Ausdauer
  • Wir streben nicht nur positive Werte an, sondern vermeiden/verleugnen/blind auch negative Werte
  • Aversionswerte: Emotionen, die wir unter allen Umständen vermeiden möchten
  • Übung analog oben: Zurückweisung – Wut – Frustration – Einsamkeit – Niedergeschlagenheit – Versagen – Erniedrigung – Schuldgefühle
  • Ursache für Selbstsabotage sind Wertekonflikte
    z.B. wenn ein Appetenzwert nicht ohne Aversionswert erreicht werden kann
  • Beide Listen überprüfen und ändern, damit fundamentale Lebensziele erfüllt werden können

Lebensregeln/Glaubenssätze

  • Was muss passieren, damit sie sich gut fühlen?
    Antwort: Nichts, aber solange wir unser Leben auf eine Weise strukturieren, die unser Glück von Umständen abhängig macht, die sich unserem Einfluß entziehen, solange werden wir schmerzliche Erfahrungen machen.
  • Regeln definieren Kriterien, die erfüllt sein müssen, um den entsprechenden Werten gerecht zu werden.
  • Die meisten Menschen haben viele Strategien entwickelt, um sich schlecht zu fühlen und nur wenige, um sich gut zu fühlen.
    Vgl. “ich muss 2 Mio. verdienen” vs. “wenn ich morgens sehe, dass ich mit beiden Füssen auf dem Boden stehe”
  • Viele haben eiserne, unerfüllte Regeln, um Freude empfinden und Antriebskraft haben zu können.
  • Wir haben immer Antriebskraft und können uns Regeln geben, um immer Freude zu haben, wenn wir wollen.
  • Wir müssen Spielregeln entwickeln, mit denen wir gewinnen können, wenn wir wollen.
  • Regeln dienen als Auslöser menschlicher Empfindungen (-> Schmerz oder Freude)
  • Regeln lähmen, wenn
    • es unmöglich ist, ihr gerecht zu werden
    • die Umstände, die sich Ihrem Einfluss entziehen, darüber entscheiden, ob sie erfüllt wurde oder nicht
    • sie Ihnen nur wenige Möglichkeiten bietet, sich gut zu fühlen und viele sich schlecht zu fühlen
  • Appetenzwerte mit unerreichbaren Regeln + Aversionswerte mit einfach zu erfüllenen Regeln = keine Chance auf Freude
  • Lösung: andersrum, ABER Regeln niciht zu schlicht wählen
  • Übung: Zu den Appetenz- und Aversionswerten (s. Listen oben) die Regeln aufschreiben, überprüfen und ggf. ändern
  • Jede Konfliktsituation basiert auf Regeln, die in Konflikt geraten.
  • Wenn man auf jemand wütend/verärgert ist, sind die eigenen Regeln die Ursache, nicht das Verhalten des anderen.
  • Andere kennen Ihre Regeln nicht. Sprechen Sie drüber!
  • Es gibt MUSS/DARF_NICHT und SOLLTE/SOLLTE_NICHT Regeln
  • zu viele MUSS/DARF_NICHT Regeln: Begeisterung und Lebensfreude nicht möglich
  • zu wenig MUSS/DARF_NICHT Regeln: keine Ergebnisse, Entscheidungen, Ziele, Weiterkommen
  • Fragen, um Regeln herauszufinden:
    • Was darfst du nie tun, wenn du (Wert, z.B. gesund) bleiben willst?
    • Was muss du tun, um (Wert) zu bleiben?
  • Fragen, um Werte herauszufinden:
    • Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit Sie sich erfolgreich fühlen?
    • Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit Sie sich geliebt fühlen – von allen Menschen, die für Sie wichtig sind?
    • Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit Sie Selbstvertrauen empfinden?
    • Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit Sie spüren, daß Sie in irgendeinem Lebensbereich außergewöhnliche Leistungen erbringen?
  • Entwerfen Sie Regeln, die gewährleisten, dass Sie selbst und nicht die äußeren Umstände bestimmen, ob Sie sich gut oder schlecht fühlen.
  • Stellen Sie Regeln auf, die Ihnen gestatten, sich unglaublich leicht gut zu fühlen, und die es Ihnen unermeßlich schwer machen, sich schlecht zu fühlen.

Referenzerlebnisse

  • Referenzerlebnisse liefern grundlegende Elemente unserer Glaubensprinzipien
  • Je höher die Anzahl und Qualität von Referenzerlebnissen, desto höher Bandbreite von potentiellen Handlungsalternativen
    (z.B. Selbstvertrauen auf Fussballplatz, aber nicht im Job)
  • Unser emotionaler aktueller Zustand bestimmt an welche Referenzerlebnisse wir anknüpfen
  • In welchen Verhaltensweisen wir bestärkt werden, bestimmt die Auswahl von Referenzerlebnissen
  • Wir haben genügend Referenzerlebnisse gespeichert, um jede beliebige Idee zu untermauern
  • Sorgen Sie jeden Tag für neue Referenzerlebnisse!
  • Achten Sie darauf, von welchen Referenzerlebnissen Sie Gebrauch machen! Versuchen Sie, wann immer es geht, positive Referenzerlebnisse zu verwenden! Ob mir eine Erfahrung als positive oder negative einstufen, hängt ab, womit wir sie vergleichen.
  • Referenzerlebnisse können sogar aus der Phantasie, in unserer Vorstellungskraft, entstehen
  • Die meisten Grenzen unseres Lebens beruhen auf begrenzten Referenzerlebnissen

Identität

  • Globale Glaubensmuster bestimmen die Grenze unserer Identität, legen damit fest “wer wir sind”
    (z.B. “wir leben in einer Welt mit knappen Ressourcen” oder “ich bin kein guter Lehrer”)
  • Der Blick auf das, was wir tun, bestimmt, wer wir sind.
  • Die Art, wie Sie Ihre Identität bestimmen, bestimmt Ihren Lebensweg
  • Wenn die Identität mit etwas verknüpft ist, was sich ändern wird (z.B. Alter oder Aussehen) dann kommt es zur Krise
  • Hilfreich/Besser ist es eine breiter gefächerte Vorstellung wer wir sind zu haben.
  • Übungen:
    • Im Zustand innerer Sicherheit und Neugierde versetzen und sich fragen “Wer bin ich?”
    • Angenommen, sie hätten einen Eintrag im Lexikon, was stände dort? Viel/wenig? Inhalt?
    • Personalausweis mit der Info, wer Sie wirklich sind. Was würde dort stehen und was würden Sie weglassen?
    • Aufschreiben! Aktionsplan!

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