Loslassen

30. Mai 2012

Zeitschrift happinez - Loslassen

Meine Notizen aus der Zeitschrift “happinez – Loslassen”:

  • Jedes Mal, wenn wir uns reaktiven Impulsen nicht widersetzen, werden wir das auf die eine oder andere Art in der Zukunft korrigieren müssen (=Tikkun).
  • Alles, was schmerzhaft für uns ist, ist Teil unseres Tikkuns.
  • Wenn es uns nicht gelingt, uns selbst zu korrigieren, weil wir Widerstand leisten, wird das Problem beim nächsten Mal noch größer. Das Ego gewinnt an Kraft.
  • Dem eigenen Tikkun zu entfliehen, sorgt höchstens kurzfristig für Erleichterung.
  • Typische Tikkuns:
    • Egoverhalten: Drang nach Selbstbestätigung. Jeder stellt seine Kenntnisse über ein bestimmtes Thema zur Schau. -> Sprechen Sie nicht!
    • Umgekehrtes Egoverhalten: Angst davor, was andere über einen denken könnten und Neigung unterdrücken, etwas sagen zu müssen. Reaktives Verhalten. ->Nicht auf das Gefühl – nicht zu genügen – eingehen!
    • Verurteilung: Wenn wir andere verurteilen, verurteilen wir uns selbst. -> Impuls widerstehen!
    • Nabelschau: Wir überlegen, analysieren, grübeln und sind hinsichtlich einer Reihe wichtiger Entscheidungen verwirrt. -> (Sich) etwas Gutes tun!
    • Lästereien: Über andere herziehen, weil es uns selber nicht gut geht. ->Dem Impuls widerstehen verbalen Mord zu begehen!
    • Schuldgefühl: Wir fühlen uns schuldig, weil wir einen Fehler gemacht haben. -> Widerstehen Sie dem Drang zur Selbstzerstörung!
    • Unsicherheit: Wir wissen nicht, was unser Betrag ist, überprüfen, wer was beigesteuert hat, Erfolg nicht teilen. -> Alle Ehre für die anderen! Verkaufen Sie Ihre Seele nicht für ein bisschen Anerkennung!
  • Beim Loslassen geht es um das Verlernen angelernten Verhaltens und angelernter Gefühle.
  • Wir finden schnell zu uns selbst, indem wir in jeder herausfordernden Situation zu einer ruhigen, fokussierten Atmung zurückkehren und uns dabei eine Metapher, ein Bild für das Loslassen in den Sinn rufen.
  • Loslassen bedeutet immer auch Abschied nehmen.
  • Nichts ist so unheimlich wie unbekanntes Terrain, aber Angst führt zum Festhalten.
  • Jedes Problem, auf das man seine Aufmerksamkeit richtet, wird größer.
  • Loslassen bedeutet, sich vom Wust aus Gefühlen und Gedanken bzgl. eines Problems, zu lösen.
  • Jedes Mal, wenn wir Gefühle unterdrücken, weil sie zu schmerzhaft oder gesellschaftlich nicht akzeptiert sind, werden sie im Körpergedächtnis abgelegt und dies kann zu körperlichen oder psychischen Reaktionen und Erkrankungen führen.
  • Manchmal ist Hoffen eine Art Aufschub. Besser: Vertrauen, dass etwas in der Zukunft passiert.
  • Es gilt nicht, irgendetwas loszulassen, sondern vor allem sich selbst.
  • Metapher: Kugelschreiber in die Hand nehmen. Hand öffnen. Fällt er runter, bedeutet das “verlieren”. Bleibt er in der nach oben geöffneten Hand, haben sie ihn losgelassen. Er ist immer noch da.
  • Wenn wir erst einmal begriffen haben, dass all das, woran wir so hartnäckig festhalten, bei Lichte besehen nur selbst gestrickte Illusionen sind, fällt es uns nicht mehr schwer, sie dahinfahren oder wenigstens doch gut sein zu lassen.
  • Stirb und werde!
  • Nicht die Dinge beunruhigen die Menschen, sondern ihre Meinung über die Dinge.
  • Nur wer sich leer macht, kann etwas aufnehmen.
  • Es geht darum, einmal nicht über die Dinge nachzudenken, sondern sie auf sich wirken zu lassen.
  • Wer etwas loslassen kann, wird dafür mehr gewinnen. Sich selbst

 

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *