Leide nicht - liebe: Über die Liebe zur Liebe ohne Objekt Buch gelesen:
Leide nicht – liebe: Über die Liebe zur Liebe ohne Objekt
von Werner Ablass
Ein besonderes Buch. Auf der einen Seite ist die Botschaft schnell übermittelt: “Liebe dich für alles was ist.” Zu verstehen ist das schon nicht mehr so einfach und manchmal ist das Ganze im Buch dann auch ganz schön esoterisch abgehoben beschrieben. Ich konnte jedoch stets den Transfer in die “echte” Welt für mich leisten. Der Autor schafft es dabei nicht, besonders strukturiert vorzugehen, wiederholt sich ständig mit teilweise immer anderen Worten. Das massiert die Botschaft gleichmäßig in den Leser ein ;-) Insgesamt aber gut und flüssig zu lesen. (2)

Meine Notizen:

  • Drei Arten von Liebe:
    • AGAPE: unabhängig von Personen, Umständen, Objekten und Bedingungen
    • EROS: begehrliche Liebe, nur in romantischen Beziehungen oder sexuell stimulierenden Situationen erfahrbar
    • PHILIA: freundschaftliche Liebe
  • Das Gesetz der Resonanz: Der Kosmos reagiert analog zu unserer emotionalen Schwingung, z.B. führt Angst zu Hindernissen und Schwierigkeiten
  • Merke: Was du denkst, wird zu dem, was du fühlst, wird zu dem, was du in der Welt erlebst.
  • Schwingungsskala: Liebe – Faszination – Akzeptanz -|- Gleichgültigkeit – Ablehnung – Angst
  • Eine von dir geliebte Person beweist dir lediglich, zu welch großen Liebesgefühlen DU fähig bist.
  • Es ist nur (d)eine Entscheidung, den inneren Zustand der Liebe mehr zu lieben als jedes andere Objekt deiner Liebe.
  • Der Liebe ist es egal wie du sie erzeugst.
  • Lass’ in alles, was du denkst oder tust, zumindest ein wenig Liebe hineinfließen.
  • Unser Verstand hält uns oft auf einer niedrigeren Schwingungsebene fest.
  • Sei wie sonst auch, nur mit dem Unterschied, dass du dich so, wie du bist, so, wie du denkst, so, wie du fühlst, so, wie du dich im Kontext mit anderen erlebst, aktiv zu lieben beginnst.
  • Liebe dich dafür, dass du tust, was du tust und liebe dich dafür, dass denkst, was du denkst und liebe dich dafür, dass du fühlst, was du fühlst.
  • Auch bei negativ bewerteten Taten/Gedanken/Gefühlen, z.B. “ich liebe mich dafür, dass mir heute alles gleichgültig ist.”
  • Mach’ dir keine Vorwürfe und investiere keine Energie in negative Beurteilungen, sondern umschließe sie sofort mit Liebe.
  • Alles ist schön, was du mit den Augen der Liebe betrachtest.
  • Solange du glaubst, nach etwas suchen zu müssen, was du noch nicht hast, wird der Kosmos nach dem Resonanzgesetz deine Lebensumstände so arrangieren, dass du nie das Gefühl hast, angekommen zu sein.
  • Wer sich “bemüht” loszulassen, sabotiert seine Absicht, weil jegliches Bemühen, auch das ums Loslassen, genau das Gegenteil von Loslassen ist.
  • Positives Visualisieren, Wünsche ans Universum usw. funktionieren nur mit Liebe (nicht mit z.B. Sehnsucht nach dem gewünschten Zustand).
  • Alles, was sich manifestiert, ist da, weil wir uns geweigert haben, dies anzuerkennen.
  • Lieben was ist, bedeutet nicht, wunschlos zu werden, keine Sehnsucht mehr zu kennen und alles fatalistisch zu akzeptieren, was sich ereignet. Es bedeutet auch nicht, sich nie mehr zu streiten, nie mehr zu trauern.
  • Du liebst immer, wenn du objektbehaftet liebst, nur deine Vorstellung, WIE etwas zu sein hat.
  • Negative Gefühle sind wertvolle Signale, dass etwas den Fluss der Liebe in dir blockiert. Sie werden zu einer zerstörerischen Kraft, wenn du dich mit ihnen identifizierst.
  • Wer sich nicht liebt, wird zum Loser oder zum Softie!
  • Pazifismus hat nichts mit Liebe zu tun, sondern mit übersteigertem, völlig unrealistischem Idealismus.
  • Wo immer Interaktionen stattfinden, lauert Konfliktpotential.
  • Kämpfe nicht, weil du den anderen hasst, sondern weil du dich liebst.
  • Wenn du mit dir in Harmonie bist, ist es für den anderem viel schwieriger, dich auf sein niedrigeres Schwingungsniveau zu ziehen.
  • Liebe manches und du bekommst manches. Liebe alles und du bekommst alles.
  • Krankheit ist ein Freund, der uns zeigen will, was nicht in Ordnung ist.
  • Liebe dich für deine Gewohnheiten, so können sie gehen.
  • Erleuchtung bedeutet: Du siehst dich und die Welt ohne Interpretationen deines Verstandes.
  • Es Bedarf täglicher, lebenslanger Übung, sich so zu lieben und es wird nie der Tag kommen, an dem du ganz befreit bist von der Übung und es automatisch geht.
  • Eines der größten Hindernisse, um im Lieben zu bleiben, ist der konditionierte Verstand, der definiert, wie eine Situation zu sein hat, um sie lieben zu können. Z.B. glaubst du in einem anderen Kontext glücklicher zu sein? Das ist ein Beweis, dass du (dich) im aktuellen Kontext nicht liebst.
  • Ein Umkonditionieren kann funktionieren, erfordert aber viel Energie. Besser: Umgib’ die Situation einfach mit Liebe! Lass’ alles so, wie es ist. Liebe hungert die Konditionierung aus!
  • Jemand, der sich selbst nicht liebt, kann auch niemand anderes lieben.
  • Erst wenn du deine Person so gut versorgst, dass sie sich wohlfühlt, hast du anderen wirklich etwas zu geben.
  • Liebe ist Schwingung, nicht Stimmung.
  • Mach dich nicht abhängig von dem Urteil, das andere Menschen über dich fällen, denn dadurch begibst du dich in Abhängigkeit von ihrer niedrigen Schwingung. Lebe dein Leben und stehe dazu, indem du dich kompromisslos und unter allen Umständen liebst.
  • Paarübung:
    1. Mit Rücken aneinander setzen – an den Händen fassen
    2. Einer spricht alles aus, was ihn am anderen stört – Zuhörer muss ruhig sein (nicht drüber nachdenken, nur zuhören und sich sagen “Ich liebe mich dafür!”) – kein Zeitlimit
    3. Zwei Minuten Pause – Rücken und Hände lösen
    4. Rollentausch, siehe 1. und 2.
    5. Schweigend aufstehen und für eine halbe Stunde in getrennte Räume – Gefühle aufsteigen lassen und sich dafür lieben
    6. Wieder zusammen kommen und ggf. Konflikt jetzt lösen
  • Wenn du dich entschuldigen musst, tue es es nie, solange du dich im Gefühl des Versagens befindest. Tue es erst, wenn du wieder liebst.
  • Wenn es mal schwierig mit dem Lieben wird, sich die Frage stellen “Wie würde es mir ergehen, was würde sich ereignen, wenn ich mich aufhören würde zu lieben?”
  • Übungen:
    • Musik hören, in Resonanz zu den Klängen sein, Liebe spüren
    • Mit Liebe aufwachen
    • Sich im Spiegel in die Augen sehen und sich lieben.
    • Einer vertrauten Person 5-10 Minuten in die Augen schauen und still “Ich liebe dich!” sagen. Dann umgekehrt.
    • Sich etwas Häßliches suchen und es lieben.
    • Streiten, aber liebe dich und den anderen dabei.
  • Fange immer dort an zu lieben, wo du gerade bist.
  • Eigentlich ist dieses Lieben ein Trick, um den konditionierten Verstand zu überlisten und statt sich auf ihn zu verlassen, zu lieben.

 

1 Trackback or Pingback for this entry

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *