Zweck der Existenz und Big Five for LifeBuch gelesen:
The Big Five for Life – Was wirklich zählt im Leben
John P. Strelecky

Seine Herkunft kann das Buch (und der Autor) nicht verleugnen: Es handelt sich eindeutig um ein Werk, das von amerikanischen Werten durchzogen ist. Und trotzdem (oder deswegen?) ist dieser Roman mir echt unter die Haut gegangen. Gänsehaut und Tränen konnte ich nicht zurückzuhalten ;-) Das Buch handelt von einem (fiktiven) Unternehmer, der durch Anwendung von ZDE/BFFL (s.u.) und einer Menge schlauen, aber meistens auch nicht neuen, Führungsweisheiten sich und seine Unternehmen erfolgreich gemacht hat. Das Wissen und die Erfahrung dieses Unternehmers wird hier in Romanform dargeboten. Häufig bemerkt man allerdings, dass das Buch doch lieber ein Fachbuch sein wollte, denn die Gelegenheiten Wissen an den Leser zu transportieren wirken manchmal sehr künstlich. Das hat mich aber nicht sonderlich gestört und ich konnte das Buch flüssig in 3 Tagen durchlesen. Auch mal ganz schön. Letztendlich bleibt bei mir der Wunsch meinem ZDE und meinen BFFL auf die Spur zu kommen, denn ich spüre welche Kraft davon ausgehen kann. Also auf geht’s… (2)

 

Hier nun noch meine Notizen zum Buch:

Museum des Lebens:

  • Jeder Tag deines Lebens, den du gerne in deinem Lebensmuseum ausstellen möchtest, katalogisiert mit Fotos/Videos/Texten usw.
  • Was würden Besucher bei dir sehen?
  • Ist heute ein guter Museumstag?
  • Wie viele solche Tage sind bisher in Ihrem Kalender?
  • Lebe jeden Tag so, als würde er ein Teil deines Lebensmuseums werden.
  • Sprechen Sie mit einen Fremden an und fragen sie ihn, ob es heute ein guter Museumstag ist

Zweck der Existenz ( ZDE) und Big Five for Life (BFFL):

  • Jeder Mensch und jede Firma hat einen ZDE
  • Arbeit sinnvoll, wenn pers. ZDE = Firmen ZDE, dann Produktivität hoch und Fluktuation niedrig und mehr geeignete Bewerber
  • BFFL sind die fünf Dinge, die wir sehen oder erleben möchten, bevor wir sterben, damit wir unser Leben am Ende als erfolgreich bewerten

Und sonst:

  • Auch bei Projekten sind ZDE und Big Five anwendbar
  • Mein Gedanke: ZDE und Big Five ähnlich zu Kontextmodell
  • Verfolgt man ZDE und Big Five gibt es kaum Unentschlossenheit
  • Führung heisst, Menschen zu helfen, ihre Big Five zu verwirklichen
  • Wenn Mitarbeiter in ihrer Arbeit Erfüllung finden, bekommen sie kein Burn-Out, sie sind voller Energie
  • Wie-geht-das-Krankheit: Sich fragen, wie man ein bestimmtes Ziel erreichen soll.
    Besser: Lernen von Menschen, die es schon geschafft haben.
  • Lernen, den Schluss zuerst zu schreiben: Wie will ich mich am Ende fühlen? Geht für alle Phasen, z.B. Leben, Meeting, Wochenende, Tag usw.
  • Angst führt zum Scheitern, und Furchtlosigkeit führt zum Erfolg

Beispiel ZDE und BFFL (aus dem Buch):

ZDE:
Alles zu erleben, was ich mir im Leben wünsche, damit ich lebe, ohne etwas zu bedauern.
BFFL:
W – Welt bereisen – mindestens sechs Monate im Jahr.
E – Erfolgssong schreiben – einen, der in die Top Ten der Popcharts kommt.
I – Inspiration für andere sein – mit meinen Artikeln, Büchern, Vorträgen und indem ich bin, wer ich bin. Etwas bewirken.
S – Spanisch fließend sprechen lernen.
E – Entwicklung – einmal täglich meinen Körper und Geist trainieren, damit ich mich ständig weiterentwickle.

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