Angst nach Osho – Notizen

15. Februar 2012


Notizen zum Buch “Angst – Die Unwägbarkeiten des Lebens verstehen und annehmen”.

  • Das Gegenteil von Angst ist Mut.
  • Beides tötet dich – Nur aus dem Mut erwächst etwas neues und deine Zuversicht, dass das immer so sein wird, lässt dich ins Unbekannte eintreten.
  • Verantwortung = Fähigkeit zu spontanen Antworten
  • Verstand = Summe alle Konditionierungen, die du von anderen mitbekommen hast (-> Du bist mehr als dein Verstand)
  • Angst kommt aus dem Verstand (nicht aus deinem Sein), diese Stimmen/Programmierungen/Konditionierungen sind bedeutungslos geworden.
  • Wer aufhört Fehler zu machen, hört auf zu lernen.
  • Angst bedeudet, dass etw. den Konditionierungen zuwider läuft und ist als Aufforderung zu lernen zu sehen.
  • Die Summe deiner Ängste bilden deinen Schutzpanzer, lass’ ihn fallen und du kannst aus Liebe leben.
  • Vernunft = Eigene Erkenntnisse, die auf eigenen Erfahrungen beruhen (nicht fallen lassen! nicht vermeiden! nicht ignorieren! nicht für verkehrt halten!)
  • Angst kann man nicht loswerden, nicht meistern, nicht verdrängen, man kann sie nur verstehen.
  • Angst ist Energie (=nicht aggressiv, vgl. Wut=aggressiv) und Energie läßt sich nicht beseitigen.
  • Wenn Angst kommt: Welcher Wunsch erzeugt Angst? Und dann: Erkenne Sinnlosigkeit des Wunsches?
  • Das Bekannte gibt Menschen eine Art Geborgenheit, Sicherheit, Gewissheit. Angst taucht auf, wenn man diese Grenze überschreitet. Das ist Leben, das ist Freiheit.
  • Das wahre Leben kann nur auf gefahrvolle Weise gelebt werden, nur dadurch entsteht Wachstum und Reife.
  • Angst vor dem Tod hat man, solange man keine Ahnung hat, was das Leben ist.
  • Der physische Schmerz gehört zum Leben dazu (Pole: Schmerz – Lust/Freude)
  • Der psychische Schmerz kann aufgelöst werden. Er entsteht im Verstand, der Probleme in Vergangenheit und Zukunft sieht.
  • Hier&Jetzt ist die Wirklichkeit, sie kennt den Verstand nicht (und umgekehrt) und somit auch nicht den psychischen Schmerz.
  • Wenn du Schmerz erlebst, benutze ihn, um achtsam zu sein, als Meditation, zur Läuterung deiner Seele.
  • Wenn du Lust erlebst, benutze sie, um darin zu ertrinken und dich aufzulösen, zum Vergessen deiner Selbst.
  • Leben und Tod gehören zusammen
  • An den Höhepunkten tritt immer der Tod ein
    Angst vor Orgasmus: Frauen werden frigide, Männer ejakulieren zu früh
    Lieber Höhepunkt auslassen, dafür nicht leben!
    Im tiefen Orgasmus kommt ein Moment in dem das Ego nicht weiter bestehen kann, der Tod bricht herein.
  • Menschen haben Angst vor Liebe. Reden darüber ist Ausweichen, um wahre Intimität zu vermeiden.
  • Immer wenn dein Ego nicht mehr da ist (z.B. Liebe, Orgasmus, Schönheit), spürst du die Präsenz vom Tod.
  • Der Verstand wirft Fragen auf und sucht solange nach Antworten bis er welche hat …und seien sie noch so falsch!
  • Wissen/Fragen (=Kontrolle) ist Abwehr, Staunen (=loslassen) ist Leben
  • Lebe gefährlich, folge dem Ruf des Unbekannten
  • Nicht “Der Weg ist das Ziel”, sondern das Gegen! Wege sind vorher angelegt und starr und tot.
  • “leer” sein bedeutet: müßig, entspannt, anstrengungslos, nicht aktiv, wunschlos, ohne einen Impuls irgendwo hinzugehen
  • Denken, Verstand: Subjekt und Objekt
    Meditation: Gedanken/Objekt weg
    Leere, Bewusstheit aufgeben: Subjekt weg
  • In der Leere besteht vollkommende Sicherheit & Geborgenheit, wenn man nicht ist.
    Angst vor dem Tod (Grundangst) verschwindet in der Leere, weil er sich dann bereits ereignet hat.
  • Agnst ist ein Symptom, keine Krankeit. Ursache: zu wenig lieben
    -> nicht den Fokus auf Angst (“sie ist eben einfach da”), sondern auf das Lieben (von allem und jeden = Existenz)
  • Vertrauen: 1. mir selbst -> 2. anderen -> 3. der Existenz
  • Angst vor Nähe = Angst, der andere könnte deine Leere sehen. Du hast deine eigene Leere noch nicht angenommen, deshalb hast du Angst.
  • körperlicher Orgasmus -> psychischer Orgasmus -> spiritueller Orgasmus
  • Orgasmus = ekstatischer Energiezustand, Energie im Fluss, danach tiefer Frieden
    ungleich: Ejakulation = Abgabe von Energie, negativ gepoltes Phänomen)
  • Wenn du Angst vor anderen hast, hast du auch Angst vor dir selber
  • Liebe dich selbst und du wirst alle lieben können
  • Wenn du einen Menschen liebst tritt seine Göttlichkeit zu Tage
  • Wenn in deinem Leben die Liebe fehlt, bekommst du Angst.
  • Angst ist die Abwesendheit von Liebe. Mache die Abwesendheit nicht zum Problem!
  • Lieben können ist die Vorraussetzung für Meditation
  • Angst sagt: “Gib acht, geh nicht weiter!” …denn dahinter kommt der Tod, er ist die Eingangstür zu allem Schönen & Wahren, zur Erleuchtung -> Lerne dieses Sterben!
  • Wenn Menschen zuviel Sicherheit haben, denken sie zuviel. Denken ist Luxus.
  • Sobald Angst auftaucht, ist irgendwo in der Nähe eine Tür. Trete zitternd, weich, zart, verletzlich, voller Angst hindurch! Riskiere es. Dann ist vieles möglich.
  • Angst ist ein natürlicher Wegweiser.
  • Angstlosigkeit ist nicht das Ziel.
  • Genieße die Unsicherheit!
  • Wenn du etwas gegen die Angst tust, dann taucht eine neue Angst auf: Die Angst vor der Angst.
  • Ein Problem verschwindet, indem du es annimmst.
  • Sei achtsam, aber nicht zaghaft.

 

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