Nach der Vortragsreihe “Veränderung meistern – Im Fluss des Lebens Liebe und Kreativität entfalten” von Chuck Spezzano.

Den Wandel meistern

  • Veränderung wohin? Dahin was wir sind.
  • Wir verdienen: Gesundheit, Wohlstand, Liebe, Wunder ABER: Selbstkonzepte verhindern das (z.B. “Du must das tun, um glücklich zu werden.”)
  • Alles, was du über dich glaubst, wird in die Außenwenwelt projeziert.
  • Groll gegenüber anderen, heißt, dass du dich wegen etwas schuldig fühlst
  • Veränderung ist die Korrektur eines Irrtums – Irrtümer können wir korregieren
  • Leid ist ein Irrtum, genauso wie jede unglückliche Situation
  • Wenn du glaubst, dass es ein Irrtum ist, fängt das kreatives Bewusstsein sofort an zu arbeiten
  • Das Ego-Bewusstsein beheimatet alle Selbstkonzepte und braucht Veränderung
  • Sein ist mühelos
  • Psychologie ist die Sprache der Veränderung in der heutigen Welt. Psychologie ist der schnellste der langsamen Wege.
  • Individualisierung kann erreicht werden, ohne Bindung zu verlieren. Traumata und Trennung sind ist aber “gebräuchlich”.
  • Trauma ist eine Weggabelung:
    • Höheres Selbst und kreatives Selbst sagen: Gnade führt auf den Weg der Bestimmung
    • Ego-Selbst sagt (=Irrtum): Konkurrenz, weil ich besonders gut oder schlecht bin UND andere haben Schuld UND erzähle die Geschichte allen, um Anerkennung zu bekommen
  • Angst, nicht mit dem umgehen zu können, was kommt (z.B. Erfolg), verhindert Veränderung. Meistens meinen wir mehrere Schritte zu brauchen, um damit umgehen zu können, dabei ist es nur EINER.
  • Träume beinhalten das, was wir uns in der realen Welt nicht trauen, zuzulassen. Träume sind unerfüllte Wünsche.
  • Man kann nichts verändern, an dem man noch sehr hängt.
  • Verbindung ist Freude, Trennung ist Leid.
  • Das Bewusstsein hat die Kraft die Realität zu ändern
  • Wann immer du Leid oder Verlust erlebt hast, hat es immer ein verborgenes Anliegen deines Egos gegeben.
  • Wenn Freude und Liebe da ist, dann schmilzt das Ego.
  • Jedes Problem ist eine Klage und Wut. Und dann darf man sich auch gehen lassen als Entschuldigung.
  • Jedes Problem ist ein Selbstangriff. Gegenmittel: Sich selber lieben und Liebe entgegennehmen.

Die Heilung

  • Selbstangriff (z.B. Selbstbestrafung, Selbsthass) ist nicht wahr, aber wenn es bewusst wird, können wir andere Optionen wählen
  • Selbstangriff ist die größte Sucht, entstanden aus dem Bedürfnis, nicht geliebt zu werden
  • Der Selbstangriff ist die Abwehr und deshalb greift man sich noch mehr an
  • Selbstangriff tarnen sich als:
    • Problem
    • wenn andere mich angreifen oder mich nicht annehmen(nach außen projeziert)
    • Groll/Wut gegen jmd. hegen, jmd. ver- oder beurteilen, jmd. kritisieren
    • Recht haben wollen/müssen, Selbstgerecht sein
    • Überlegenheit (“Wenn du deine Nase in hoch der Luft hast, können alle sehen, was drin ist”)
    • Perfektionismus, Versagen, Zurückweisung
    • ===> Alles das ist nicht wahr !!!
  • Andere sind nicht erfolgreich (Beruf, Herkunftsfamilie usw.) -> Selbstangriff: “Ich bin ein Verräter!”
  • Unsere Wahrnehmung (z.B. Probleme anderer) entstehen durch unsere Vorurteile (selber beurteilt, dann verdrängt, dann projeziert)
  • Wir projezieren unsere Probleme nach draußen!
  • Alterserscheinungen und Krankheiten kommen vom Gift der Summe der Selbstangriffe
  • Ausweg aus dem Selbstangriff: Schaue in dein Herz, denke an die Menschen denen du helfen kannst, Vergebung
  • Selbstangriff hindert an der Erfüllung der Bestimmung, weil es eine Ausrede ist, dass man sich selber nicht ändern muss
  • Selbstangriff schränkt einen ein, verkleinert die Optionen
  • Wie kann man zulassen geliebt zu werden, wenn man sich selber angreift
  • Die Welt reflektiert nur, wie du dich selbst fühlt
  • Laß’ das Leben herein, gib die Selbstangriffe auf!

Führen mit dem ganzen Herzen

  • Wir benützen Schwierigkeiten, um uns zu zuschauen, wie wir es dennoch schaffen. Und dann kann das Ego stolz sein.
  • Schwierigkeiten halten uns davon ab, uns selbst kennen zu lernen, sie bauen aber das Ego auf
  • Rebellion baut das Ego auf
  • Psychologie ist der schnellste der langsamsten Wege zu sich selbst
  • Meisterschaft bedeutet, die Psychologie aufzugeben. Man ist nicht mehr gefangen von Mustern.
  • Commitment bedeutet: Sich einer Sache oder einer Person voll zu widmen.
  • Mit Commitment kommt man in eine neue Form des Seins. Frei!
  • Durch Traumata (meistens in der Kindheit) verlieren wir Teile von uns, mit Auswirkungen auf Beruf, Partnerschaft usw.
  • Beim Sich-Voll-Geben/Commitment kommt ein Teil davon zurück.
  • Gib’ dich voll und das Leben ist einfach.
  • Man muss sich immer wieder neu entscheiden, sich voll zu geben.
  • Wenn man das nicht immer wieder tut, kommt Streit, Kampf usw. zum Vorschein.
  • Commitment führt zur Wahrheit.
  • Wann immer Dinge schwierig werden, sind Urteile dazwischen.
  • Es ist nicht möglich gleichzeitig Commitment zu geben und zu urteilen.
  • Wenn Schwierigkeiten auftreten, bin ich nicht voll commitet.
  • Commitment behält uns jung und lebendig.
  • Schwierigkeiten in der Partnerschaft bedeuten, dass wir die Dinge alleine versuchen, zu lösen.
  • Wenn man über seinen Partner klagt, klagt immer über sich.
  • Gilt genauso im Beruf: Chef – Mitarbeiter ist auch eine Partnerschaft
  • Wenn du entmutigt bist und dein Herz nicht spürst, wird dich das Leben überfahren.
  • Ohne Herz ist kein Commitment möglich.
  • Sein Herz bekommt man wieder, wenn man es wirklich möchte, wenn man Leidenschaft leben möchte.
  • Wir hatten Leidenschaft, wenn wir geglüht haben, haben alle geglüht.
  • Das was wir mit ganzem Herzen wollen, bekommen wir.
  • Unsere Schwierigkeiten sind auch immer witzig, Humor hilft, lach’ drüber!
  • Immer wenn es schwierig ist, hat es das Ego geplant, um später stolz zu sein, es geschafft zu haben oder damit alle sehen, wie schwierig ich es habe und mich alle bemitleiden.
  • Gnade führt zur Liebe.
  • Gnade löst alle Probleme und Schwierigkeiten.

Wege aus der Trennung

  • Einzige Problem, das es gibt: Trennung (engl. “Separation”)
  • Trennung führt zu Autoritätskonflikt, Angst usw.
  • Trennug ist eine Illusion
  • Trennung entsteht durch Urteilen
  • Urteilen ist der Grund für alles Leiden
  • Es gibt ein Bewerten statt Urteilen, um “wert”volle Dinge zu folgen: Segnen, Helfen,
  • Wir projezieren entweder oder dehnen uns aus.
  • Ausdehnen bedeutet Freude. Wenn wir uns nicht freuen, urteilen wir.
  • Ausdehnen bedeutet, Liebe herauszuschicken.
  • Andere Leute sind immer unwidersehlich. Wenn wir das nicht sehen, urteilen wir und projezieren, was wir an uns nicht mögen auf den anderen
  • Alle für uns negativen Emotionen entstehen, weil wir urteilen.
  • Wir lenken uns ab, um diese Emotionen, die von den Selbstangriffen, also vom Urteilen kommen, nicht erleben zu müssen, z.B. etwas tun, viel arbeiten, nützlich sein
  • Deine Herkunftsfamilie und deine heutige Familie und deine Freundin repräsentieren, was du wieder zusammenbringen willst, weil es dir verloren gegangen ist.
  • Wenn du dich mit ihnen verbindest, ihnen Liebe schenkst, obwohl die anderen ein Problem haben, dann hilfst du ihnen.
  • Wenn du jemanden bewunderst, dann weil du ihn ihm etwas siehst, was du selber nicht glaubst zu haben. Du hast es auch, es ist in dir!!!
  • Willst du lieber urteilen oder lieber lieben?

Kein Gegner – Kein Problem

  • Erkenntnis: Niemand ist gegen dich!
  • Wir geben immer wieder anderen die Schuld an unserem Leiden.
  • Liebe deine Feinde, das wird sie völlig auf den Kopf stellen :-)
  • Entschuldige dich bei deinen Gegnern, für das, was du denkst, was sie dir angetan haben.

Hinweise

  • Was ist Gnade? Wikipedia: “Verpflichtung zur Gnade bedeutet bei Führungsentscheiden, dass die Ausnahme höher gewichtet werden soll als die Regel.”

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