Notizen aus dem Buch “Die goldenen Regeln des friedvollen Kriegers”.

Die drei Selbste

  • Basis-Selbst: “innere Kind”, unbewußtes, Emotionen, Instinkt, Intuition, Triebe, Identifikation mit physischem Körper
  • Bewußte-Selbst: rationaler Denker, Verstand, Ich
  • Höhere-Selbst: “Schutzengel”, selbstloser Mut, Liebe, Mitgefühl, Weisheit, Altruismus

Phasen des Verlustes

  • nicht wahrhaben wollen
  • dagegen auflehnen
  • deswegen deprimiert
  • damit abfinden

Besser: Abschied nehmen:

  • Positiv in Erinnerung bringen
  • Klar machen, dass diese Vorstellungen nicht weg sind
  • Vorstellen, wie man Lebewohl sagt
  • Alle Gefühle, die kommen, akzeptieren
  • Lebewohl!

Regeln fürs Menschsein

  1. Wir haben nur einen Körper
  2. Wir werden vieles lernen
  3. Wir empfinden diese Lektionen oft als “Fehler” oder “Mißerfolg”
  4. Jede Lektion wiederholt sich so oft, bis wir sie gelernt haben
  5. Lektionen, die wir nicht lernen, solange sie leicht sind, werden mit der Zeit immer schwerer
  6. Ob wir eine Lektion gelernt haben, erkennen wir daran dass wir jetzt anders handeln als bisher
  7. Wir werden diese Regel immer wider vergessen
  8. Aber wir können sie uns jederzeit ins Gedächtnis zurückrufen, so oft wir wollen

Selbstbetrug/Illusion

Psychologische Verteidgungsmechanismen:

  • Leugnen der Fakten (“Mich interessiert mein hoher Blutdruck nicht.”)
  • Herunterspielen des Problems (“Ich trinke eben gerne Whiskey – ein Laster darf man doch haben”)
  • Ausweichen (“Man stirbt so und so”)
  • Verzögerungstaktik (“Morgen höre ich mit dem Trinken auf”)
  • Schuldzuweisungen (“Meine Mutter ist Schuld, sie hat es mir doch so beigebracht”)
  • Rationalisierungen (“Es schmeckt halt so gut.”)
  • Rückfall ins kindliche Lustprinzip (“Mir macht es einfach Spass, fett zu essen”)

Energie

  • Alles (auch wir) ist Energie
  • Wir funktioneiren wie ein senkrechter Wasserschlauch: Oben Energie rein, mitten drin wird sie “verbraucht”, evt. kommt unten was raus
  • Verstopfungen durch Schmerz, ungute Gefühle (=Streß)
  • Energie verwirbelt an Hindernissen und verstärken das ungute Gefühl !
  • Gut ist, wenn Energie durch uns durch fliessen kann (ohne Hindernisse)
  • Meisten kommen mit viel Energie nicht klar, weil sie an vielen Hindernissen verwirbelt und verstärkt -> Energievernichtung durch: Sport, Sex, Rauchen, andere Drogen, Überanstrengung, Nervenkitzel, Grausamkeit, viel/schlecht/schnell Essen usw.
  • Hindernisse:
    • Emotionale (Furcht, Zorn, Kummer)
    • Physische (Verletzungen, Haltung, zuwenig Bewegung)
    • Chronische (tiefe, ungelöste Probleme)

Die Wahl zwischen zwei Welten

  • Objektive Welt: alles was ist oder was passiert (“Ich öffne die Tür und gehe in eine Raum, in dem 5 Personen sitzen”)
  • Subjektive Welt: Der Schleier unserer Überzeugung, Wertvorstellung (“… und die gucken mich alle gaanz komisch an. Sehe ich gut aus? Bin ich zu spät? usw.”)
  • Nicht von dem, was passiert hat eine Bedeutung! Die entsteht “nur” in der subjektiven Welt!
  • Streß entsteht, wenn unser Denken sich gegen irgend etwas wehrt, was ist.
  • Wo kein Widerstand, da ist auch kein Streß
  • Erst wenn wir erkennen, dass unser Denken für unsere Wahrnehmungen und Schmerzen verantwortlich ist, hören wir auf, der Welt und unseren Mitmenschen die Schuld zu geben, und fangen an, vor der eigenen Haustür zu kehren

Meditation

Ablauf:

  1. Physische Ebene bewußt erfassen
  2. Emotionale/Mentale Ebene bewußt erfassen
  3. Basis-Selbst sendet Botschaften (vgl. Traum) – vorbeiziehen lassen, nicht nachgehen, immer wieder zur Meditation zurückehren
  4. Leere: das Nichts, das reine transzendente Sein, die große Ruhe, in der es kein Ich mehr gibt !

Regeln:

  • Meditiere jeden Tag und zur selben Zeit, am selben Ort
  • Schließe die äußere Welt aus
  • Mache die Meditation zu etwas Besonderem
  • Sorge dafür, daß es dein Körper bequem hat
  • Versuche es nicht krampfhaft
  • Nimm die Position ein, die für dich am besten ist
  • Halte die Wirbelsäule gerade

Kerzenflammenmeditation:

  1. Kerze besorgen
  2. Kerze 30-40cm in Entfernung vom Gesicht und in gleiche Höhe stellen
  3. Atmen, zentrieren
  4. In Flamme schauen, möglichst wenig zwinkern, Vorstellung: Flamme ist Staubsauger für alles Schelchte, welches erbrannt wird und nach oben abzieht
  5. Dauer: ca. 3 min.

Hier und Jetzt

  • Immer wieder daran erinnern, mit unserem Bewußtsein zum gegenwärtigen Augenblick zurückzukehren
  • Es ist unmöglich über etwas nachzudenken, was sich jetzt in diesem Augenblick abspielt.
  • Frage: Habe ich JETZT, in diesem Augenblick, ein Problem ?
  • Die Illusion der Vergangenheit und Zukunft kann jederzeit durch einen Akt der Aufmerksamkeit fallengelassen werden und beutungslos werden

Entscheidungen

  • Entscheidungen erst treffen, wenn sie wirklich nötig sind
  • Entscheiden heißt handeln
  • Man kann sich jederzeit neu-entscheiden
  • Für schwierige Entscheidungen lohnt sich eine Grenzwertbetrachung
  • Ein gute Instinkt sagt uns meistens schon, was zu tun ist, ehe unser Kopf sich darüber klar geworden ist

Negative Gefühle

Eigentlich sind Angst, Kummer und Zorn (auf die sich alle neg. Gefühle reduzieren lassen) keine Emotionen, sondern die Haupthindernisse für die frei stömende Energie. Ergebnis: Kontraktion, Verkrampfung, Anspannung oder Schmerz

  • Angst (Sorge, Nervosität): erwächst aus Problemen, bei denen es um das persönliche Überleben, um Sicherheit und Geborgenheit geht. Atmung ist setzt aus oder ist unterdrückt.
  • Kummer (Niedergeschlagenheit, Melancholie, Schwermut): Probleme mit Sexualität und Vergnügen. Atmung: Kräfig ein, schwach aus.
  • Zorn (Ärger, Abscheu, Frustration, Wut): Probleme mit Macht und Disziplin. Atmung: Kräftig aus, schwach ein (vgl. Asthma!).

Angst ist die Wurzel ALLER neg. Gefühle !

  • Emotionale Gesundheit:
    • Verleugnung der eigene Gefühle (haben wir als Kinder lernen müssen) ablegen
    • Gefühle ausdrücken (war als Kind verboten)

Selbstbild

  • Es gibt Menschen, die meinen alles zu können und solche, die meinen, nichts zu können. BEIDE haben recht.
  • Wir erreichen niemals mehr als wir erwarett haben, und unsere Erwartungen beruhen wiederum auf dem Vertrauten, das andere in uns besonders während der Kindheit gesetzt haben.
  • Positive Visualisierungen helfen hier auszubrechen: Vorstellen wie etwas super gut laufen wird und es in Gedanken wirklich leben und zu Ende denken.
  • Die Hürden zum besseren Selbstwertgefühl:
    • Wir sabotieren unsere eigenen Bemühungen
    • Es fällt uns schwer, Energie und Lob zu empfangen oder zu akzeptieren
  • Die mit den höchsten Idealen, Visionen,Maßstäben uhaben häufig das geringste Selbstwertgefühl, denn sie messen sich selbst auch daran!
  • Immer wieder fragen: Wieviel Gutes kannst (willst) du heute verkraften?

Die Falle der guten Ausreden

  • Man versagt niemals ein bestimmtes Ziel zu erreichen, man hört nur auf es zu versuchen zu erreichen
  • Der Weg zur Erreichung des Zieles macht länger glücklich als das Ziel erreicht zu haben!
  • Die meisten bekommen nicht, was sie sich wünschen, weil sie so gute Ausreden haben
  • Taktik der Ausrede: Wenn ich es nicht richtig versuche, kann es auch nicht richtig schiefgehen

Der friedvolle Krieger weiß…

  • Wenn wir aus unserem Verstand heruas sprechen, reagiert der Verstand des Gegenüber. Wenn wir dagegen aus unserem Herzen heraus sprechen, reagiert das Herz unseres Gegenübers
  • Glück ist die verbreiteste Sucht: Sucher sind von der trügerischen Illusion befangen, wenn sie den Gegensatnd ihrer Sehnsucht bekämen, würden sie endlich glücklich sein
  • Nichts auf der Welt kann uns dauerhaftes Glück schenken, denn das Wesen des Lebens ist Veränderung!
  • Wir haben die Wahl: Entweder aus vernünftigen Gründen unglücklich ODER aus Unvernunft glücklich sein.
  • Wahres Glück kommt, wenn wir wollen, was wir bekommen !
  • Regel: 1. Rege dich nicht über Kleinigkeiten auf ! UND 2. Alles sind Kleinigkeiten !
  • Lasse den Tag jeden Abend an dir vorbeiziehen und frage dich: Hätte ich in dem einen oder anderen Augenblick ein bischen mehr Mut zeigen sollen? Hätte ich ein bischen mehr Liebe zeigen können?
  • Der Unterschied zwischen Wissen und Weisheit? …. Weisheit besteht darin, es zu tun!
  • Zusammenfassung:
    • Körperliche Übungen
    • Spirituelle Übungen
    • Bessere Ernährung
    • Jetzt und Hier
    • Ausdehung-Kontraktion: Sei unvernünftig glücklich.
    • Öffne dein Herz
    • “Gib-was-du-brauchst”-Prinzip
    • Kleinigkeiten
    • Positives Denken und Visualisierungen

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