Moderation – Praktische Tipps

19. September 2003

Moderationszyklus

  1. Einstieg/Orientierung
  2. Themen sammeln
  3. Themen auswählen
  4. Thema bearbeiten
  5. Massnahmen planen
  6. Abschluss

Methoden

  1. Einstieg/Orientierung
    • Kennenlern-Matrix
      Tabelle mit Spalten: Name, Funktion, Hier weil, Typisch für mich
    • Steckbrief
      Entweder als Einzelvorstellung oder als Paarinterview. Inhalt: Selbstportrait,Name,Beruf,Hobby,Lebensstationen
    • Erwartungsabfrage
      Tabelle mit 2 Spalten: Hier soll …passieren, … nicht passieren. Evt. Klebepunkte
  2. Themen sammeln
    • Karten-Abfrage
      Jeder schreibt auf Karten, die kommen an Metaplanwand. Gruppierung. Evt. Klebepunkte
    • Abfrage auf Zuruf
      Keine Karten, sondern Moderator schreibt alles auf, was ihm zugerufen wird.
  3. Themen auswählen
    • Ein- oder Mehr-Punkte-Abfrage
      Klebepunkte
  4. Thema bearbeiten
    • Problem-Analyse-Schema (PAS)
      Vierspaltige Tabelle: “Wie äußert sich das Problem?”, “Was könnte die Ursache sein?”, “Was könnte getan werden?”, “Was späche evt. dagegen?”
    • Ursache-Wirkungsdiagramm
      Problem als Wirkung sehen und nach Ursachen suchen. Ursachen unterteilen nach “Mensch”, “Maschine”, “Methode”, “Material”. Form: Fischgrätmuster, Mindmap o.Ä.
    • Netzbild
      Mindmap mit Lösung in der Mitte und Forderungen/Voraussetzungen um diese zu erreichen
    • Ablaufplan
      Dynamische Aspekte verdeutlichen
    • Brainstorming
      Kein kritisieren eigener und fremder Gedanken, Gedanken werden frei geäußert, “rumspinnen” erwünscht, Aufgreifen und Verfolgen der Ideen anderer, möglischst viele Ideen (ohne Rücksicht auf Qualität) erzeugen
  5. Massnahmen planen
    • Maßnahmenplan
      Tabelle mit Spalten: wer?, was?, Ziel?, wann?, Verifikation(wann,wer,…)
  6. Abschluss
    • Stimmungsbarometer
      Ein-Punkt-Abfrage: “Ich fühle mich momentan…” :-) :-| :-( oder “Wie zufrieden sind sie mit…” sehr etwas garNicht
    • Blitzlicht
      Jeder Teilnehmer kann sagen … wie er sich momentan fühlt …wie zufrieden er mit dem Ergebnis ist …wie er die Zssamenarbeit in der Gruppe erlebt hat

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