Notizen aus dem Buch “Neuentscheidung. Ein Modell der Psychotherapie.”.

Einführung

Das Motto ist: Jeder trifft (gerade als Kind, aber auch später immer wieder) Entscheidungen, die den weiteren Lauf des Lebens oft unbewußt und oft auch negativ beeinflussen. Aufgabe der Neuentscheidungstheraphie ist es, diese Entscheidungen aufzudecken und sich gegenfalls neuzuentscheiden.

Überblick Transaktionsanalyse

  • Funktionale Aufteilung der Ich-Zustände: Kritisch,wohlwolend,unbefangen-frei,reaktiv-angepaßt
  • Strukturelle Aufteilung: EL,E,K
  • Aufteilung hier detailierter als “klassische TA”:
    • Eltern-Ich EL2:
      • Kritisch: EL(Vater), E(Vater), K(Vater), EL(Mutter), E(Mutter), K(Mutter)
      • wohlwollend-führsorglich: EL(Vater), E(Vater), K(Vater), EL(Mutter), E(Mutter), K(Mutter)
    • Erwachsenen-Ich E2
    • Kindheits-Ich K2:
      • unbefangen-frei: EL1, E1, K1
      • reaktiv-angepaßt: EL1, E1, K1
  • Frühe Elternhaltung E1: klassische TA: “Schweine-/Hexen-Eltern-Ich”, wird hier als unpassend angesehen, da es nut negative Seiten berücksichtigt und durchaus vorhandene positive leugnet
  • Frühe Erwachsenenhaltung E1: “kleiner Professor” oder “Pfiffikus”
  • Klassichse TA: “Das Kind ist dem Einfluß der Eltern hiilflos ausgeliefert”, hier: Das Kind trifft sehr wohl seine eigenen Entscheidungen, d.h. nicht alles was die Eltern kommunizieren wird als “richtig” hingenommen!
  • Die Entwicklung von EL und K ist (im Gegensatz zur klassichen TA) nicht mit dem Kindesalter (ca.5-6Jahre) abgeschlossen, sondern dauert ein ganzes Leben an (“normalerweise” mit abnehmender Tendenz)
  • Trübungen werden hier “Vermischungen” genannt und sind hier gleichzeitig(!) zwischen allen drei Ich-Zuständen möglich!
  • Klassische TA: “Einschärfungen” und “Zuschreibungen”, hier: “destruktive Grundgebote”(Dämon) und “Antreiber”(Held) (vgl. Transformationstanz!)

Sackgassen und Neuentscheidungen

  • Entscheidungen können, wenn sie dauerhaft sein sollen, nicht nur aus dem E kommen, sondern das K (und damit auch das EL) müssen “dahinter” stehen !
  • Sackgassen:
    • Ersten Grades: Konflikt zw. EL2 und K2 und geht auf Antreiber zurück, weil Botschaft im E1 übernommen (z.B. “Arbeite hart”). Therapie: Klient muß Szene aus Kindheit nachspielen, bei der er (Kind) mit seinen Eltern konfrontiert ist (2 Stühle (EL und K), Klient wechselt immer zw. den beiden und redet “mit sich selbst”.)
    • Zweiten Grades: E1 hat destruktives Grundgebot als “richtig” übernommen (z.B. “Sei kein Kind”). Therapie: s.o., aber meistens viel gefühlsgeladener
    • Dritten Grades: Patt-Situation zw. E1(unbefangen-frei) und E1(reaktiv-angepaßt), dei schon immer so erlebt wurde (“Ich war schon immer depressiv. Das ist nun mal so.”). Der Klient ist der Gebote/Antreiber nicht mehr bewußt, weil sie so früh oder/und averbal gegeben wurden! Theraphie: s.o., aber mit den beiden E1 als Kommunikationspartnern

Verträge

  • Einen Vertrag schließt der Klient mit sich selber (Therapeut ist “nur” Geburtshelfer) und er beinhaltet was der Klient verändern will.
  • Die Entscheidung für die Veränderung muß (auch) aus dem K kommen, sonst wird sie nicht dauerhaft sein!
  • Verträge:
    • Verträge, sich und andere nicht umzubringen
    • Verträge, nicht psychotisch zu reagieren
    • Veträge mit Klienten, die sich sträuben
    • Unannehmbarer Verträge:
      • Verträge aus Elternhaltung
      • Verträge, andere zu ändern
      • Spielverträge (Unbewusste Aufrechterhaltung von psychologischen Spielen)
      • Endlosverträge (Solange unglücklich sein, bis vollkommen geheilt)
    • Therapie ohne Vertrag
    • Verdeckte Verträge
      • Versuchen (Klient sagt “Ich will’s versuchen”, aber K ist nicht beteiligt, s.o.)
      • Kann nicht (Klient “will nicht”, sagt aber “kann nicht”)
      • Gefühle machen (Klient denkt, dass ihm andere Gefühle machen)
      • Ich – Es (Sagt Klient immer “Ich”, wenn es um Schiewrigkeiten geht und “Es”, wenn es um Eigenlob geht -> Depressiv. Sagt
        Klient “Es”, um eigene Verantwortung von sich zu schieben -> Charakterstörung)
      • Ich – man (Umschlatung von “Ich” auf “man” zeigt Umschaltung auf Eltern-Ich an)
      • Ich – wir (Sind wirklich alle im wir derselben Meinung?)
      • Vielleicht (Therapeut muß nachfragen!)
      • Makabres Lachen, Galgenhumor (Klient macht sich ständig über sich selber lustig (z.B. seine vermeintliche Unfähigkeit etwas zu tun). Therapeut: “Das ist nicht lustig für dich!” – das ist pathologischer Humor)

Beachten, verstärken und anerkennen

Hilfmittel: Egogramm

  • Beachtung, Verstärkung und Anerkennung geben
  • Beachtung, Verstärkung und Anerkennung annehmen
  • Sich Beachtung, Verstärkung und Anerkennung verschaffen
  • Sich selber beachten, verstärken und anerkennen

Ab hier hatte ich keine Lust mehr, Notizen zu führen. Vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt einmal…

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