Notizen aus dem Buch “Emotionale Führung”.

EI einzelner Personen

  • 4 Domänen von EI:
    • Selbstwahrnehmung
    • Selbstmanagement
    • Soziales Bewußtsein
    • Beziehungsmanagement
  • Ziel von EI-Führung: Erzeugung von Resonanz
  • 6 verschiedene Führunsstile:
    1. visionär
    2. coachend
    3. gefühlsorientiert
    4. demokratisch
    5. fordernd
    6. befehlend

    Stile 1-4 sind Resonanz bildend (1 am meisten). 5 und 6 sind nützlich, aber mit sher viel Vorsicht anzuwenden, sonst wird Resonanz verhindert!

  • Je höher in Führunshierarchie, desto weniger Feedback bekommt Führungskraft.
  • Philosophie als Grundlage unerer Werteordnung:
    • pragmatisch = Nützlichkeit bestimmt den Wert
      -> forderner Führungsstil
    • intellektuell = logisches Schema zur Erklärung muß gefunden werden
      -> visionärer Führungsstil
    • humanistisch = enge persönliche Beziehung gibt Leben Sinn
      -> demokr., gefühlsorient., coachenden Führungsstil
  • Selbstbestimmtes Lernen
    1. Mein ideales Selbst:
      • “Ich in 15 Jahren!”
      • Achtung: gefordertes muss nicht dem idealed Selbst entsprechen!
    2. Mein reales Selbst:
      • Experiment zu Trägheit: Frosch in heisses Wasser werfen, Frosch springt sofort raus. ABER: Frosch in normales Wasser tun und dann langsam erhitzen, Frosch bleibt und kocht!
      • Lebenslügen: angenehme Unwahrheiten, die wir der unangenehmen Ralität vorziehen (Henrik Ibsen). Das ist Selbsttäuschung. Ausgeblendet wird überraschenderweise immer das Positive!!!
    3. Mein Lernplan:
      • Lernziele definieren, nicht Leistungsziele
      • Konkrete, praktische, realistische Schritte
      • Lernmethoden:
        • Konkrete Erfahrung: “Wie fühlt sich’s an?”
        • Reflexion: Nachdenken über Erfahrungen (eigene UND andere)
        • Aufbau eines Modells: erklärende Theorie entwickeln
        • Lernen durch Versuch und Irrtum: Experimentieren mit neuen Ansätzen
    4. Mit neuen Verhaltensweisen experientieren:
      • implizietes Lernen: Führungsqualitäten von anderen “Führern” erleben und lernen
      • “unbemerktes Lernen”: Üben von Fähigkeiten in möglichst vielen (auch fremden) Gebieten
      • mentales Lernen: “Durchdenken” von idealen bläufen und deren Um-/Durchsetzung
    5. Beziehungen entwickeln, die die Veränderung(en) unterstützen und fördern:
      • Bekanntschaften überdenken>
      • Feedbackgruppe
      • usw.

EI in Organisationen

  • Veränderungen in Organisationen:
    1. Realität aufnehmen
    2. Ideale Ausprägung defineren
    3. Lernplan
    4. Umsetzung, evt. genauso wie unter “Selbstbestimmten Lernen”
  • “Normen”: fest veranerte Grndregeln/Gewohnheiten, die das Verhalten eines Teams bestimmen
  • “Kultur”: s.o., für Organisationen
  • Normen und Kultur sind sehr stark und müssen bei Veränderungen berücksichtigt werden!
  • Die 4 EI-Kompetenzen gelten auch für Gruppen!!!
  • “Wenn man versucht, einen Menschen oder ein Unternehmen zur Veränderung zu bewegen, muss man den “Verwirrungsfaktor” unter Kontrolle halten.”
    ODER: Die Regeln brechen, aber die Leute dabei nicht verrückt machen!
    ODER: nötige Menge Vertrautes mit möglichst viel Neuem mischen!
  • Fragen zur Ermittlung der Kultur einer Organisation:
    • Was ist hier erlaubt?
    • Welche Verhaltensweisen und Werte werden erwartet?
    • Welche Managementstile werden belächelt, welche werden heruntergemacht?
    • Welche Kompetenzen werden entwickelt, welche ignoriert?
  • “Geschäftsführerkrankheit”: Der GF (oder andere Führungskraft) weiß nicht mehr, was in seinem Projekt los ist, weil es ihm keiner sagt. Keiner will der Überbringer von schlechten Nachrichten sein und dafür “geköpft” werden.
    Grund und Folge: Kein Vertrauen, bzw. Vertrauen sinkt stetig!
  • Visionen müssen einen intelektuellen UND einen emotionalen Anteil haben. Das gilt für alle Arten von Zielen.
  • “Keiner von uns ist so klug, wie alle zusammen”
  • Führungskräfte kämpfen gegen ein Paradoxon: Organisationen lieben Routine und Status quo. Dagegen stehen ständig nötige Veränderungen!
  • Executive Coach coacht Führungskräfte in EI und damit die Oranisationen. Typische Aufgaben: 360°-Feedback, ein Tag im Berufsleben der Führungskraft mit druchleben, private und berufliche Probleme aufdecken und zur Lösung coachen.

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